Teilnahme am DARC 10m-Contest,
DL7AWO/p bei DO4MO.

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Nachdem wir bei Moritz DO4MO eine neue Station zusammengebastelt hatten, stand dasselbe (in etwas kleinerem Maßstab) bei Tom DL7AWO an.

Der ehemals genutzte YAESU FT-857 hatte das Zeitliche gesegnet und ging zuerst in die Reparatur und dann in den Verkauf. Nach reiflichen Überlegungen fiel die Wahl für ein neues Gerät auf den ICOM IC-7300. Dieses hübsche Gerät wurde bei Funktechnik Dathe geordert und rasend schnell geliefert! Tnx...

Die folgenden Tage wurde dann das Zubehör (Headset, Fußtaster, Stecker, …) bestellt und entsprechend angepasst. Es wurden Kabel gelötet, die Station in den Schreibtisch integriert und die Software eingerichtet. Und schließlich hieß es: DL7AWO QRV in SSB, CW und Digimodes!

Die Station besteht neben dem IC-7300 aus einem Schaltnetzteil und einer Magnet-Loop für die Bänder 12-40m. Die digitalen Betriebsarten werden mittels USB-Kabel über Ubuntu (Linux) und FLDigi bedient.

 

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Aufbau des Gittermastes mit einem Fritzel FB-33, einer Duoband-Yagi und einer Vertikal-Antenne für 2m/70cm.

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Erste QSOs vom QTH von DO4MO,
Equipment: TS-130, MFJ-949, symmetrischer Dipol als Inverted-V an einem 10m-Holzmast.

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In diesem Jahr müssen wir leider mit einer uns sehr ans Herz gewachsenen Tradition brechen, da das Forsthaus Spandau zum ersten Mal seit Beginn unserer Weihnachtsfeiern nicht mehr zur Verfügung steht.

RIP! Wir werden Dich stets in guter Erinnerung behalten!

Nach diesem kurzen Moment der Trauer wollen wir aber nach vorne schauen!

Wir werden uns zuerst am Samstag, den 19.12.15 um 17.00 Uhr Ortszeit

in der Trattoria Lucania, Spandauer Str. 112 in 14612 Falkensee

zu einem gemütlichen Essen treffen und anschließend zum Heimat-QTH von DL7AWO überwechseln und dort den Abend ausklingen lassen. Lasst Euch von dem Wort „ausklingen“ nicht täuschen; es wird natürlich richtig scheppern!

 

Einladung

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Am Samstag, den 22.06.13 fanden bei bestem Wetter die Feierlichkeiten zum 20jährigen Amateurfunkjubiläum von Thomas DL7AWO und Max DH7AHK statt. Ort des Geschehens war der Garten von DL7AWO, welcher zuvor noch mit einer UKW-/KW-Station ausgestattet wurde.

Der Einladung waren zahlreiche YLs und OM gefolgt, so dass sich im Laufe des Abends beim Grillen und dem ein oder anderen Gläschen Frequenzwasser eine gemütliche Runde entwickelte.

Bis spät in die Nacht wurde so gefunkt und gefachsimpelt...

Vielen Dank an alle, die mit uns gefeiert und es so ermöglicht haben, unserem Jubiläum den passenden Rahmen zu verleihen. Vor allem aber auch vielen Dank für die netten Geschenke. So konnte ich zum ersten Mal in meinem Amateurfunkleben einen Transceiver essen (tnx DC7GB) und mich über eine extra angefertigte Amateurfunk-Jubiläumsflasche aus dem Hause Wilthener freuen (tnx DL7HD).

Vy 73 de Thomas DL7AWO

 

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Da sich die Versuche mit unserem ersten symmetrisch-gespeisten Dipol als recht erfolgreich bezeichnen lassen, sollte nun die High-End-Version des Dipols folgen. An drei Terminen im Dezember wurde dieses Projekt angegangen und - nach anfänglichen Schwierigkeiten - auch vollendet.

Die Eckdaten:

  • Strahler aus Heavy-Duty-Litze (HDL) von DX-Wire (V4A-Kern umgeben von verzinnten Kupferdrähten). Aufgrund der örtlichen Begebenheiten beläuft sich die Länge des Dipols auf 2x 11m.
  • Speiseleitung aus 450 Ohm-Hühnerleiter, die "Stege" wurden mit einem Locheisen ausgestanzt. Bei Versuchen mit einer selbstgebauten Hühnerleiter wurde festgestellt, dass diese zwar deutlich weniger Windlast besitzt, sich jedoch sehr schnell verdreht. Deshalb wurde der kommerziellen Hühnerleiter der Vorzug gegeben.
  • Mittelisolator: DZ-Isolator von DX-Wire (Plexiglas, 140 x 60 x 8mm), wobei die "überstehenden - nicht benötigten - Teile abgesägt wurde.
  • Das Ausstanzen der Hühnerleiter und das Zurechtsägen des Mittelisolators dient vornehmlich der Verringerung der Windangriffsfläche.
  • Die Endisolatoren sind Formguss-Isolatoren der bekannten Fritzel-Drahtantennen.
  • Die Drahtenden wurden jeweils mit Duplexklemmen aus V4A gesichert, wobei die Orginalmuttern durch selbstsichernde Edelstahl-Muttern ersetzt wurden und obendrein noch Schraubensicherung Verwendung fand.
  • Die Hühnerleiter wurde mittig am Mittelisolator befestigt: Im unteren zentralen Teil wurde dies durch eine Kunststoffschraube/-mutter bewerkstelligt, welche durch den Steg der Leitung und durch den Isolator geführt wurde. Diese wurde ebenfalls mit Schraubensicherung fixiert. Darüber hinaus wurden die Drähte der Hühnerleiter jeweils mit zwei UV-festen Kabelbindern nochmals am Mittelisolator befestigt.
  • Der Draht des Strahlers und die Hühnerleiter wurden verdrillt und großzügig verlötet. Danach wurden die freiliegenden Drahtteile mit selbstverschweissendem Klebeband vor der Witterung geschützt.
  • Da die HDL-Litze recht starr ist, wurde sie in einem großen Bogen vom Mittelisolator weg zum Dipol geführt.
  • Als Abspannleinen kamen pro Seite je 2 unabhängig voneinander verspannte 4mm-Dyneema (R) Seile zum Einsatz, welche ebenfalls von DX-Wire bezogen wurden. Pro Seite wurde jeweils ein Strang verknotet und ein Strang mit Duplexklemmen gesichert.
  • Auf der Kuppelseite wird die Abspannleine am höchsten Punkt der Kuppel mittels eines starken Metallringes umgelenkt und zu einer Dachlucke geführt, wo sie befestigt wurde.
  • An der Turmseite wurde die Abspannleine mittels einer Konstruktion aus einer Edelstahlkette, einem Gartenschlauch und zwei Kettenverbindern an einem Mauerhaken befestigt, welcher normalerweise der Sicherung bei Außenarbeiten am Turm dient. Vor die Kette wurde eine Stahlfeder eingebaut, um so auftretende Spannungen durch Temperaturunterschiede oder stärkere Winde abfangen zu können.
  • Der Anschluss an den Transceiver erfolgt entweder direkt symmetrisch an den Tuner (Balun eingebaut) oder mit Hilfe einer Mantelwellensperre an den 50 Ohm-Eingang.

So wie die Antenne jetzt gefertigt wurde, ist sie in Verarbeitungs- und Materialfragen den meisten kommerziellen Produkten überlegen. Aber (wie immer) gibt es noch ein paar Verbesserungsvorschläge bzw. Vorhaben für die Zukunft:

  • Die Befestigung bzw. Umlekung am höchsten Punkt der Kuppel besteht seit fast 15 Jahren aus gewöhnlicher Nylonschnur. Diese Schnur soll sobald wie möglich ebenfalls durch eine Edelstahlkette ersetzt werden.
  • Die äußeren Enden des Dipols sollen in Zukunft ebenfalls "versiegelt" werden, um den Draht vor kriechender Feuchtigkeit zu schützen.
  • Es erscheint sinnvoller, die Verbindung des Dipoldrahtes mit der Hühnerleiter komplett fixiert auf den Mittelisolator zu platzieren. So kann die potentielle Schwachstelle vor Brüchen durch Bewegungen geschützt werden.
  • Bisher wird die Hühnerleiter nach dem Funken zusammengerollt und vor das Fenster gehängt. Dieser Aufwand soll in Zukunft mit Hilfe einer Mauerdurchführung entbehrlich werden. Dabei sollen zwei Gewindestangen in einer Kunststoffisolierung durch den Fensterrahmen geführt werden. Mit Hilfe von Silikon soll das Ganze dann wetterfest gemacht werden.

Die oben beschriebene Antenne ist seit der Installation in Betrieb und ist - nach Ablängen der Hühnerleiter - auf den Bändern 80-10m abstimmbar. Sie scheint zu funktionieren, vor kurzem wurde damit 9U4U als DXCC Nr. 255 gearbeitet...

73s de Thomas DL7AWO

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