FT8 kills Ham Radio!  

No FT8 300x300

... so kill FT8 before!

   

SIWECOS  

   

Angefangen hat alles im Jahre 1993 mit der damaligen Rover-Stufe. Die Leiterin dieser Stufe hatte irgendwo eine Informationsbroschüre zum Jamboree on the Air, dem alljährlichen Treffen aller Pfadfinder auf den Amateurfunkbändern, entdeckt. Da ein Mitglied (DD6MK) dieser kleinen Gruppe von etwa 10 Leuten Funkamateur war, fasste man den Entschluss, einfach mal am nächsten JOTA teilzunehmen. Daraufhin liefen die Vorbereitungen an, QSL-Karten wurden entworfen, Locatorkarten besorgt, sogar T-Shirts wurden bemalt bzw. bedruckt. Wie gesagt, damals waren wir noch unter dem Privat-Rufzeichen DD6MK „on the Air“.

Da dieses erste JOTA allen eine Menge Spaß bereitet hatte, beschlossen wir, es zu einer Dauereinrichtung in unserem Stamm zu machen. Dabei kam uns zu gute, dass DD6MK endlich von seiner UKW-Lizenz (damalige C-Klasse) zu einer Kurzwellen-Lizenz (nämlich DL7AWO) „aufgestiegen“ und ein weiterer Funkamateur (DD6UM) dazu gekommen war. Am nächsten JOTA (1994) nahm der Stamm Anselm von Havelberg also unter den Calls DD6UM und DL7AWO (beide portabel) teil.

Als Funkstation nutzten wir zu dieser Zeit für Kurzwelle einen alten Sommerkamp FT-250 an einer Langdraht-Antenne, die wir einfach aus dem Fenster warfen und anschließend mit Hilfe einer Matchbox anpassten. Für Packet Radio erweckten wir einen (wahrscheinlich noch älteren) 8086-Computer wieder zu neuem Leben (ja, Baycom läuft selbst auf einem 8086er ohne Festplatte). Als Funkgerät nahm der jeweilige Operator sein Handy mit und schloss es an die mittlerweile installierte HB9CV-Antenne für 70cm.

Schon vor dem JOTA-Wochenende kam uns dann aber die Idee, für unseren Stamm ein Klubrufzeichen zu beantragen. Da unser Stamm den Namen „Anselm von Havelberg“ (AvH) sein eigen nennt, einigte man sich nach kurzer Beratung auf das Rufzeichen DL0AVH. Nachdem die Leiterrunde des Stammes zugestimmt hatte, ging der Antrag per Post zum damaligen Bundesamt für Post und Telekommunikation (BAPT Außenstelle Berlin 1). Leider waren wir nicht schnell genug, denn die Genehmigungsurkunde traf erst eine Woche nach dem JOTA bei uns ein. Doch durch diesen Umstand ließen wir uns nicht entmutigen...

Seit dem 18.10.94 führten wir also das Klubrufzeichen DL0AVH. In der Folgezeit kümmerten wir uns darum, in die Liste der Stationen aufgenommen zu werden, die Punkte für das „German-Scout-Award“ vergeben. Auch dies war kein Problem und so beflügelt, beantragten wir schließlich den Sonder-DOK „RDP“ (Ring deutscher Pfadfinderverbände). Dieser Antrag wurde am 21.Juni 1995 genehmigt, so dass wir weiter an „Attraktivität" gewannen.

Lange dauerte dieser Zustand leider nicht an, nach dem 38.JOTA 1995 zerfiel langsam aber sicher die Gruppe der Amateurfunk-Aktivisten im Rovertrupp des Stammes Anselm von Havelberg. DL7AWO musste (bzw. wollte) zur Bundeswehr, DD6UM begann sein Studium. Das Endergebnis dieser Entwicklung war dann schließlich die Abmeldung des Sonder-DOKs am 17.August 1996 und die Abmeldung der Klubstation DL0AVH einen Tag darauf.

Auch die JOTA-Teilnahmen schliefen damit ein ...

Nach dieser unendlich scheinenden Zeit des Dornröschen-Schlafes wurde die Amateurfunk-Klubstation 1999 wieder zu neuem Leben erweckt. Am 08.10.99 ging ein neuerlicher Antrag an die mittlerweile zur Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation mutierte Genehmigungsstelle. Ausschlaggebend dafür war, dass DL7AWO wieder Lust gewonnen hatte und zudem noch „Grüpplinge“ Interesse am Funken zeigten (einer wird hoffentlich demnächst die Klasse-3-Prüfung bestehen).

Auch die Ausrüstung wurde ein wenig erneuert und verbessert. So haben wir jetzt einen Kenwood TS-140s (mit 250Hz-CW-Filter) im Shack stehen und einen Dipol zwischen Turm und Kuppel zu hängen. Für die digitalen Betriebsarten und die Logbuch-Führung konnte ein 486er „abgestaubt“ werden, mit Hilfe eines Mju-Modems sind wir nun (neben Packet Radio) auch in RTTY und SSTV QRV. Außerdem zimmerte ein handwerklich begabtes Mitglied unseres Stammes ein kleinen (abschließbaren) Schrank, damit die (doch recht teure) Anlage auch Truppstunden mit jüngeren Pfadfindern „übersteht“.

Dank einer rasanten Bearbeitung (vielen Dank an Frau Thiel, und da sagt man immer, deutsche Behörden wären langsam) konnten wir schon am 14.10.99 die neue Genehmigungsurkunde in unseren Händen halten, gerade rechtzeitig zum 42.JOTA.

Am 42.JOTA nahmen wir wieder aktiv als Pfadfinder-Gruppe teil.

Und dass wir es dieses Mal ernst meinen, kann man daran erkennen, dass nun der Funkamateur Verlag in Berlin bemüht wurde, für uns QSL-Karten zu drucken. Die besagten Karten erreichten uns am 21.12.99. Wie sie aussehen? Das können Sie in der QSL-Rubrik unserer Homepage selbst nachschauen...

P.S.: Ab dem 01.05.00 vergeben wir wieder den Sonder-DOK "RDP" (Ring deutscher Pfadfinder), Punkte für das „German-Scout-Award“ vergeben wir auch schon wieder ...

Geschichte des Klubrufzeichen DL0AVH
oder
Was lange währt, wird endlich gut!

 

Die damalige Roverrunde (1993) Angefangen hat alles im Jahre 1993 mit der damaligen Rover-Stufe. Die Leiterin dieser Stufe hatte irgendwo eine Informationsbroschüre zum Jamboree on the Air, dem alljährlichen Treffen aller Pfadfinder auf den Amateurfunkbändern, entdeckt. Da ein Mitglied (DD6MK) dieser kleinen Gruppe von etwa 10 Leuten Funkamateur war, fasste man den Entschluss, einfach mal am nächsten JOTA teilzunehmen. Daraufhin liefen die Vorbereitungen an, QSL-Karten wurden entworfen, Locatorkarten besorgt, sogar T-Shirts wurden bemalt bzw. bedruckt. Wie gesagt, damals waren wir noch unter dem Privat-Rufzeichen DD6MK „on the Air“.

Da dieses erste JOTA allen eine Menge Spaß bereitet hatte, beschlossen wir, es zu einer Dauereinrichtung in unserem Stamm zu machen. Dabei kam uns zu gute, dass DD6MK endlich von seiner UKW-Lizenz (damalige C-Klasse) zu einer Kurzwellen-Lizenz (nämlich DL7AWO) „aufgestiegen“ und ein weiterer Funkamateur (DD6UM) dazu gekommen war. Am nächsten JOTA (1994) nahm der Stamm Anselm von Havelberg also unter den Calls DD6UM und DL7AWO (beide portabel) teil.

Tom DL7AWO als Rover Als Funkstation nutzten wir zu dieser Zeit für Kurzwelle einen alten Sommerkamp FT-250 an einer Langdraht-Antenne, die wir einfach aus dem Fenster warfen und anschließend mit Hilfe einer Matchbox anpassten. Für Packet Radio erweckten wir einen (wahrscheinlich noch älteren) 8086-Computer wieder zu neuem Leben (ja, Baycom läuft selbst auf einem 8086er ohne Festplatte). Als Funkgerät nahm der jeweilige Operator sein Handy mit und schloss es an die mittlerweile installierte HB9CV-Antenne für 70cm.

Schon vor dem JOTA-Wochenende kam uns dann aber die Idee, für unseren Stamm ein Klubrufzeichen zu beantragen. Da unser Stamm den Namen „Anselm von Havelberg“ (AvH) sein eigen nennt, einigte man sich nach kurzer Beratung auf das Rufzeichen DL0AVH. Nachdem die Leiterrunde des Stammes zugestimmt hatte, ging der Antrag per Post zum damaligen Bundesamt für Post und Telekommunikation (BAPT Außenstelle Berlin 1). Leider waren wir nicht schnell genug, denn die Genehmigungsurkunde traf erst eine Woche nach dem JOTA bei uns ein. Doch durch diesen Umstand ließen wir uns nicht entmutigen...

Seit dem 18.10.94 führten wir also das Klubrufzeichen DL0AVH. In der Folgezeit kümmerten wir uns darum, in die Liste der Stationen aufgenommen zu werden, die Punkte für das „German-Scout-Award“ vergeben. Auch dies war kein Problem und so beflügelt, beantragten wir schließlich den Sonder-DOK „RDP“ (Ring deutscher Pfadfinderverbände). Dieser Antrag wurde am 21.Juni 1995 genehmigt, so dass wir weiter an „Attraktivität" gewannen.

Lange dauerte dieser Zustand leider nicht an, nach dem 38.JOTA 1995 zerfiel langsam aber sicher die Gruppe der Amateurfunk-Aktivisten im Rovertrupp des Stammes Anselm von Havelberg. DL7AWO musste (bzw. wollte) zur Bundeswehr, DD6UM begann sein Studium. Das Endergebnis dieser Entwicklung war dann schließlich die Abmeldung des Sonder-DOKs am 17.August 1996 und die Abmeldung der Klubstation DL0AVH einen Tag darauf.

Auch die JOTA-Teilnahmen schliefen damit ein ...

Unsere Kirche St.Marien

Nach dieser unendlich scheinenden Zeit des Dornröschen-Schlafes wurde die Amateurfunk-Klubstation 1999 wieder zu neuem Leben erweckt. Am 08.10.99 ging ein neuerlicher Antrag an die mittlerweile zur Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation mutierte Genehmigungsstelle. Ausschlaggebend dafür war, dass DL7AWO wieder Lust gewonnen hatte und zudem noch „Grüpplinge“ Interesse am Funken zeigten (einer wird hoffentlich demnächst die Klasse-3-Prüfung bestehen).

Auch die Ausrüstung wurde ein wenig erneuert und verbessert. So haben wir jetzt einen Kenwood TS-140s (mit 250Hz-CW-Filter) im Shack stehen und einen Dipol zwischen Turm und Kuppel zu hängen. Für die digitalen Betriebsarten und die Logbuch-Führung konnte ein 486er „abgestaubt“ werden, mit Hilfe eines Mju-Modems sind wir nun (neben Packet Radio) auch in RTTY und SSTV QRV. Außerdem zimmerte ein handwerklich begabtes Mitglied unseres Stammes ein kleinen (abschließbaren) Schrank, damit die (doch recht teure) Anlage auch Truppstunden mit jüngeren Pfadfindern „übersteht“.

Dank einer rasanten Bearbeitung (vielen Dank an Frau Thiel, und da sagt man immer, deutsche Behörden wären langsam) konnten wir schon am 14.10.99 die neue Genehmigungsurkunde in unseren Händen halten, gerade rechtzeitig zum 42.JOTA.

Gruppenphoto der damaligen Rover-Runde

Am 42.JOTA nahmen wir wieder aktiv als Pfadfinder-Gruppe teil.

Und dass wir es dieses Mal ernst meinen, kann man daran erkennen, dass nun der Funkamateur Verlag in Berlin bemüht wurde, für uns QSL-Karten zu drucken. Die besagten Karten erreichten uns am 21.12.99. Wie sie aussehen? Das können Sie in der QSL-Rubrik unserer Homepage selbst nachschauen...

P.S.: Mittlerweile ist auch wieder ein Antrag auf Erteilung des Sonder-DOKs „RDP“ raus; Punkte für das „German-Scout-Award“ vergeben wir auch schon wieder ...

Kleiner Nachtrag:
Am 23.März erreichte uns die Bestätigung; ab dem 01.05.00 vergeben wir den Sonder-DOK "RDP" (Ring deutscher Pfadfinder).

   
© DL7AWO

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